How I write

WIR SOLLTEN ALSO, IM RAHMEN UNSERES CONTENT-STRATEGIE-STUDIUMS DARÜBER NACHDENKEN, WIE WIR SCHREIBEN. WIESO WIR SCHREIBEN. UND WAS PASSIERT, WENN WIR SCHREIBEN. DANN SOLLTEN WIR DAS IN DER PRIVATSPHÄRE UNSERES SLACK-CHANNELS VERÖFFENTLICHEN. SCHADE DRUM, DACHTE ICH MIR. DESWEGEN JETZT AUCH HIER. UND AUSNAHMSWEISE IN DEUTSCHER SPRACHE.

Mein Job als Journalistin bringt Schreiben mit sich, ohne geht es nicht. Komischerweise habe ich oft ein ambivalentes Feeling gegenüber DEM SCHREIBEN. Schreiben ist für mich schließlich auch Arbeit. Und manchmal freut es mich gar nicht. Und manchmal nervt es mich, dass ich gerade wo bin, wo ich einen Gedanken nicht niederschreiben kann. Der Grund für die Nervigkeit ist sehr, sehr oft meine eigene Unzufriedenheit mit einem Text. Und das schon bevor ich zu schreiben begonnen habe, weil ich merke, dass ich keine Idee für einen ROTEN FADEN habe. Mit der Erfahrung kommt das Wissen, dass sich der rote Faden im Laufe des Schreibens einstellt. Oft, aber nicht immer.

#reflectioninaction

Wenn sich der rote Faden nicht einstellt, hilft eine Technik, die ich mal bei einem Reportage-Seminar gelernt habe. Jeden größeren inhaltlichen Teil des Texts stellt man sich als Block vor. Und diese Blöcke verschiebt man so lange, bis man mit der Abfolge etwas anfangen kann – das funktioniert mit post-its ganz gut. Es ist ein bisschen so als würde man bei einer Eisenbahn ständig die Anordnung der Wagons verändern. Hat man die richtige Reihenfolge gefunden, ist völlig klar, was die Lokomotive und was der Schlusswagon ist.

Oft reicht eine zündende Idee, und ich weiß wie der text aussehen wird. Sehr oft sind es englische Phrasen oder Redewendungen, die mir zuerst einfallen. Und die die Essenz, was ein text für mich bedeutet und was er aussagen soll, viel besser einfangen als ein deutscher Satz.

Am Ende schreibe ich eigentlich immer den Titel und den Vorspann. Weil dann erst weiß ich ganz genau, was im text drinnensteckt. Und was ich in Titel und Vorspann in die Auslage stellen sollte.

Hingegen kann für mich ein Text auch mit der Idee für einen Schlusssatz beginnen. Ist mir schon oft passiert, sicher schon öfter, als dass ich einen fixen ersten Satz im Kopf hatte. Und wenn das der Fall ist, dann stellt sich auch bei mir ein Flow-Gefühl ein. Dann fallen alle Blöcke wie von selbst in die richtige Reihenfolge und am Ende ist der Text da. Wäre schön, wenn das immer so wäre. Nur das spielt es halt leider nicht.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s